Unheimliche Begegnung

In einem Starbucks in Oakland warte ich auf meinen Anschlussbus nach LA. Mein Laptop am Tisch um Mails zu checken.
Ein Junge im Rollstuhl und sein Freund kommen zu mir und schnorren mich um Geld an für ihren Basketballverein an. Die Geschichte war sehr dubios und so ganz folgen konnte ich dem Jungen auch nicht. Ich wollte ihn abwimmeln gab ihm aber schlussendlich doch einen Dollar.
Fröhlich zogen sie weiter.
Kurz daruf ein Gesicht im untern Eck des Fensters das hereinspickt und schnell wieder verschwindet. Genau der Junge kam auch wenig später zur Tür rein, kauft nichts sondern setzt sich ausgerechnet neben meine große Tasche die ich in einem Eck geparkt habe.
Der Bursch verhält sich auffällig unauffällig und mir wird’s zu bunt. Meine Tasche und das Einrad werden vom Eck zu meinem Tisch geschleppt.
Keine 5 min später kommt er zu mir und will mir Photoshop Software verkaufen. Da ich kein Interesse bekunde, geht er wieder zurück in die Lauerstellung zwischen mir und Türe.
Da ich Zeit habe, beschließe ich, fürs erste die Stellung zu halten.
Diesen Plan muss ich jedoch schnell wieder verwerfen weil die Kellnerin sagt: „Wir schließen jetzt.“
Mein ganz spezieller Freund also vor mir zur Türe raus, bleibt aber gleich vor der Türe stehen.
Auch mein langsames Zusammenpacken bringt ihn nicht dazu weiter zu gehen.
Im Dunklen vor der Türe will ich mich dann aber nicht mehr auf Spielereien einlassen.
Ich startete meinen fahrbaren Untersatz und nützte den Moment der großen Verwunderung um ordentlich Meter zu machen und in der nächsten U-Bahn Station zu verschwinden.

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